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Taufe und Co.

Seelsorge in bestimmten Situationen
Taufe und Co.
Taufe und Co.
Seelsorge in Lebenslagen © pixabay
© pixabayTaufe eines Kindes

Die Taufe ist das Aufnahmesakrament in die Kirche. Wer sich taufen lässt, der wird ganz bewusst Christ. Für Kinder übernehmen diese Entscheidung zunächst die Eltern und Paten, die dann auch für die christliche Erziehung sorgen. Ein erwachsener Mensch kann für sich selbst die Entscheidung zum Christentum treffen. Auch er kann selbstverständlich Paten haben.

Wer sein Kind zur Taufe anmelden will, der tut dies im Pfarrbüro (in der Kontaktstelle vor Ort oder direkt im Zentralen Pfarrbüro). Dort wird ein Anmeldeformular mit Ihnen zusammen ausgefüllt. Zur Anmeldung halten Sie bitte das Dokument "für religiöse Zwecke", welches Ihnen in der Verbindung mit der Geburtsurkunde ausgehändigt worden ist, sowie die Adressen der Paten bereit. Vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit dem Taufspender statt. Dabei werden dann alle Einzelheiten und auch die Inhalte des Taufsakramentes miteinander besprochen. Den gewünschten Tauftermin können Sie mit dem Taufspender vereinbaren. 

Wenn Eltern Taufpaten für ihr Kind wählen, sollten diese Wegbegleiter im Glauben sein. Im kirchenrechtlichen Sinne gelten für Paten verschiedene Voraussetzungen: Sie sind gefirmt und gehören der katholischen Kirche an, sie haben in der Regel das 16. Lebensjahr vollendet. Getaufte, die einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehören, fungieren in Verbindung mit einem katholischen Paten als sog. Taufzeugen. Paten, die nicht in unserer Pfarrei getauft sind, benötigen zur Übernahme des Patenamtes einen Auszug aus dem Taufregister der Pfarrei in der sie getauft sind.

© Dietmar Fischenich

Der Empfang der ersten heiligen Kommunion ist für Kinder und deren Familien ein besonderes Fest und spirituelles Erlebnis. Bei der Erstkommunion empfängt Ihr Kind zum ersten Mal den Leib Christi in der Form der Hostie, des Heiligen Brotes. Von da an kann es ganz an der heiligen Messe (Eucharistiefeier) teilnehmen, also zur Kommunion gehen.

Alter

In unserer Pfarrei Heilige Elisabeth v. Schönau, empfangen getaufte Kinder im Alter von 8/9 Jahren, in der Regel wenn sie das 3. Schuljahr Grundschule besuchen, das erste Mal die heilige Kommunion. Die Erstkommunion kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Termin

Der Traditionstermin für die Erstkommunion ist der Sonntag nach Ostern (weißer Sonntag) oder der Sonntag danach. Bedingt durch die Coronaepidemie 2020 werden Erstkommunionen auch an anderen Sonntagen gefeiert, in Abstimmung mit den Familien der Kinder.

Vorbereitung

Nach den Sommerferien, im Frühherbst, lädt die Pfarrei zum Elternabend ein. Oft werden die Kinder über den Religionsunterricht in der Schule informiert. Die Kinder werden in der Regel von hauptamtlichen Seelsorgern und Seelsorgerinnen bzw. ehrenamtlichen Katechet-/innen vorbereitet. In einem Gottesdienst zu Beginn der Vorbereitungszeit werden die Kinder ihrer jeweiligen Gemeinde vorgestellt. Da die Pfarrei Hl. Elisabeth von Schönau räumlich sehr weit auseinander liegt, hat das Pastoralteam verschiedene Räume eingeteilt und bietet auch dort die Kommunionvorbereitung an:

Osterspai, Filsen und Kamp

Anprechpartner: Pater Marcjan ( Priesterlicher Mitarbeiter ).

Dahlheim, Lykershausen, Prath, Eschbach, Weyer und Nochern

Ansprechpartner: Dietmar Fischenich (Gemeindereferent)

Kaub, St. Goarshausen, Wellmich, Kestert
Ansprechpartner: Pater Hugon ( Pfarrer). 

Nastätten und Strüth-Kloster Schönau
Ansprechpartner: Pfarrer P. Hugon Superson

Taufe vor der Erstkommunion

Wenn das Kind (noch) nicht getauft ist und zur Erstkommuniongehen möchte, wenden Sie sich bitte an die Pfarrei. Die Taufe kann im Rahmen der Vorbereitung und vor dem Weißen Sonntag stattfinden, vielleicht auch am Tag der Erstkommunion, nach Absprache mit den zuständigen Seelsorgern.

Firmung stammt vom lateinischen Wort „firmare“ ab und heißt übersetzt „Stärkung“. In der Firmung werden die Firmbewerber-/innen durch die Kraft des Hl. Geistes gestärkt für ihr Leben. Bei der Firmung zeigen die jungen Leute, dass sie für christliche Werte und den christlichen Glauben einstehen. Somit sind sie auch mitverantwortlich für das Zusammenleben in Kirche, Politik und Gesellschaft.

Abhängig vom gegenwärtigen Pandemiegeschehen wird der Firmkurs als Tandemkurs angeboten: ein Modul Online Katechesen und ein Modul Präsenztreffen. Die Module beginnen etwa nach Karneval und die Firmung wird nach den Sommerferien, Anfang September, gespendet.

Eine Einzelvorbereitung, beispielsweise für junge Erwachsene oder Erwachsene ist ebenfalls nach Absprache möglich.

Ansprechpartner für die Firmvorbereitung ist Gemeindereferent Dietmar Fischenich. Er ist erreichbar über das zentrale Pfarrbüro.

Pfarrei Hl. Elisabeth v. Schönau
Kirchplatz 2
56341 Kamp – Bornhofen
e-mail: pfarrei@hl-elisabeth.de
Tel.: 06773 91512-0

Wenn Sie beschlossen haben, nicht nur standesamtlich die Ehe zu schließen, sondern sich auch kirchlich trauen lassen, freuen wir uns darüber sehr! Vielleicht wollen Sie in der Kirche heiraten, aus der Überzeugung und in der Hoffnung, dass Gottes Segen und Beistand über Ihrer Ehe stehen soll.

Natürlich ist die Hochzeit für Sie besonders ein Tag voller Hoffnungen, Sehnsüchte und Erwartungen, aber auch der Traum vieler Jahre. Ein Tag, von dem viele meinen, es sei der schönste im Leben. Nachdem ein gemeinsamer Weg schon hinter Ihnen liegt, haben Sie sich entschieden: Sie wollen einander vertrauen, miteinander leben. Das eheliche Ja-Wort, das Sie sich in der Feier versprechen und später immer wieder eingelöst werden muss, vermittelt die Erfahrung: Da ist nun jemand, der ja sagt zu mir,der sich freut, dass ich bin, für den es gut ist, dass es mich gibt

Was zu beachten ist

Bitte sprechen Sie den Termin für die Trauung mit dem Pfarrbüro ab oder nehmen Sie Kontakt mit dem Seelsorger, der für Ihren Wohnort verantwortlich ist. Christen benötigen - falls sie nicht aus der Pfarrei stammen, in der sie heiraten - einen Taufschein, den Sie von der Pfarrei erhalten, in der Sie getauft wurden. Sie benötigen ebenfalls eine Aufenthaltsbescheinigung, die die kommunale Behörde ausstellt. Der Taufschein und die Aufenthaltsbescheinigung dürfen vom Zeitpunkt der Trauung aus rückwärts gerechnet nicht älter als 6 Monate sein. Die Gestaltung des Trau-Gottesdienstes, der konkrete Ablauf der Zeremonie wird in einem persönlichen Gespräch mit dem Seelsorger geklärt.

© pixabay

Meist aus Krankheitsgründen können Menschen nicht zu einer Eucharistiefeier in die Kirche gehen. Haupt- und Ehrenamtliche bringen die hlg. Kommunion zu ihnen nach Hause. In einer kleinen häuslichen Feier ist Raum für Gebet und ein kurzes Gespräch.

Wenn Sie die Krankenkommunion für sich möchten, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro oder sprechen Seelsorgerin oder Seelsorger darauf an.

Wenn ein Mensch stirbt, so wirft der Tod bei den Hinterbliebenen in der Regel unterschiedliche Fragen und Unsicherheiten auf, weckt aber auch tiefe Gefühle und Empfindungen. Neben der Klärung rein organisatorischer Abläufe einer Beerdigung geht es dabei oft vielmehr darum, der eigenen Trauer Raum geben zu können, um die gewachsene Beziehung zu dem verstorbenen Menschen reflektieren zu können, zurückzublicken auf die erlebte Zeit.

Unser christlicher Glaube gibt uns die Hoffnung, von der wir uns getragen wissen dürfen. Wir glauben, dass mit dem Tod nicht alles aus und vorbei ist, sondern dass wir darüber hinaus bei Gott aufgehoben und geborgen sind. Jesus gibt uns selbst die Gewissheit: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen… ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten (Joh 14,2)“

Die Sorge um die Toten und die Hinterbliebenen gehört zu den wichtigen Aufgaben jeder Pfarrgemeinde und ihrer Seelsorger.

Das Bestattungsinstitut füllt mit den Angehörigen das Formular aus. Hierbei wird auch überlegt, wann und wo die Bestattung oder die Beisetzung der Urne stattfinden soll. Nach Rücksprache mit dem Pfarrbüro kann dann der Termin für die Beisetzung endgültig festgelegt werden.

Der zuständiger Seelsorger nimmt mit den Angehörigen telefonisch Kontakt auf und vereinbaren einen Termin für das Trauergespräch.

Jesus hatte eine Vorliebe für die Kranken. Die Evangelien bezeugen, dass Jesus einen Großteil seiner Zeit den Kranken widmete. Jesus heilte Kranke. Er sandte auch seine Jünger aus, Kranke zu heilen. Auch wir sollen dazu beitragen, einander helfend, heilend nahe zu sein. Die Krankensalbung ist der Ort, an dem der Kranke spürt, dass Jesus ihm neue Hoffnung gibt, dass ihm Gott gerade jetzt ganz nahe ist. Das Sakrament der Krankensalbung will den Kranken helfen, die Folgen einer Erkrankung zu überwinden, neuen Mut und Hoffnung auf Genesung schenken. Es möchte helfen, in der Krankheit einen Sinn zu entdecken, sie umzuwandeln in eine Erfahrung von Heil, indem sie den Kranken aufrichtet, Vergebung der Sünden zusagt etc. Im Sakrament der Krankensalbung begegnet der Kranke Jesus Christus selbst. Es ist Christus selbst, der den Kranken mit dem Öl als Zeichen seiner heilenden Liebe salbt, ihm das Kreuz auf Stirn und Hände zeichnet. Diese Begegnung macht dem Kranken bewusst, dass Gott seine schützende und liebende Hand über ihm hält. Dieses Sakrament möchte uns dafür sensibel machen, dass wir gerade in der Krankheit Gott begegnen. Das Sakrament der Krankensalbung wird vom Pfarrer bzw. von einem Priester gespendet. Ein Anruf ins Pfarrbüro genügt.

Gottes Tempel ist heilig und das seid ihr! 1, Kor 3:16,17

Geistliche Begleitung will in den verschiedenen Lebenslagen und Lebensabschnitten helfen und ermutigen,

  • Gott im Alltag zu suchen und zu finden,
  • offen zu werden für Gott und die Menschen
  • zu vertrauen, dass Gott möglichst unmittelbar in und mit der begleiteten Person wirkt,
  • Gottes Wirken im eigenen Leben zu erkennen,
  • dass der innere Zusammenhang von Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe erkannt und gestärkt wird,
  • ins Gespräch mit Gott kommen

Methoden der spirituellen Wegbegleitung

  • Mensch werden mit Leib und Seele
  • geistliche Übungen und Gebetspraktiken wie das Körpergebet oder das Sitzen in der Stille,
  • das Herzensgebet,
  • Betrachtungen und Kontemplation

Geistliche Begleitung kann Entscheidungen abnehmen und Vorgaben machen,

Geistliche Begleitung ist nicht zu verwechseln mit einem Seelsorglichem Gespräch oder anderen Formen des Gesprächs,

Geistliche Begleitung kann nicht das Sakrament der Versöhnung ersetzen, das sind zwei unterschiedliche Dienste der Kirche an den Menschen,

Geistliche Begleitung kann eine Heilende Wirkung haben, darf und kann allerdings keine Therapie ersetzen,

Geistliche Begleiter/innen….

  • gehen selber einen geistlichen Weg,
  • verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung und einer Beauftragung durch das Bistum,
  • schöpfen aus regelmäßigen Exerzitienerfahrungen  und sind selber in Geistlicher Begleitung,
  • bilden sich regelmäßig weiter,
  • sind offen für die Unterschiedlichkeit geistlicher Wege,
  • behandeln alles in der Begleitung Gehörte vertraulich

In unserer Pfarrei ist Gemeindereferentin Maria Westbomke ausgebildete geistliche Begleiterin.

Die neutestamentliche Verkündigung geht davon aus (Mt 18,18; Joh 20, 23), dass in der christlichen Gemeinde auch nach der Taufe die immer neue Hinkehr zu Gott nötig ist („tägliche Buße“), weil es den Rückfall in Sünde und Schuld gibt.

Weil Versöhnung, Vergebung und Busse wesentliche Elemente christlichen Lebens sind, ist es wichtig, sie zu leben.

Die Sorge um die Sünder und das Bemühen um einen entsprechenden Umgang mit ihnen soll daher die Aufgabe der ganzen Gemeinde sein. Der Auftrag, auch sündig gewordenen Mitchristen zu vergeben, ist im Neuen Testament klar ausgesprochen (Mt 18, 21-22). Die konkreten Formen des Umgangs mit Schuld und Sünde sind aber nicht ein für allemal verbindlich festgelegt.

Das Sakrament der Versöhnung / die Beichte

So negativ die praktische Erfahrung mancher Christinnen und Christen mit der Beichte auch sein möge, so klar wird es hier versucht den befreienden und lebensfördernden Aspekt des Bußsakramentes zu betonen.

Das Sakrament der Buße ist der Ort, an dem wir die Versöhnung Gottes mit uns feiern. Hier wird sichtbar, dass wir die Versöhnung nicht selbst machen können, sondern, dass sie Geschenk Gottes an uns ist, Tat Gottes, die im Sakrament an uns geschieht. Beichte ist somit persönliche Begegnung mit Jesus Christus.

Im Sakrament der Buße kann jede und jeder erfahren, dass er oder sie ganz und gar angenommen und von Gott geliebt ist, auch mit der Schuld.

Das Sakrament der Versöhnung ist ein wichtiges Mittel der geistlichen Hilfe für die Gläubigen. Dabei geht es, sowohl um persönliche Beratung und Begleitung durch im geistlichen Leben Erfahrene, denen man die Höhen und Tiefen des Herzens offenlegen kann, als auch um das Bekenntnis der Schuld und deren Vergebung durch Gott.

Der Ritus der Beichte vermittelt nicht nur Vergebung, sondern er ist eine Hilfe, dass wir an die Vergebung glauben können. Er überspringt in uns die Barrieren, die uns davon abhalten, Gottes Vergebung wirklich anzunehmen. Die Beichte ist ein Geschenk, das Gott uns gegeben hat, damit wir die Vergebung Gottes greifbar erfahren können, sie ist keine Pflicht, sondern das Angebot Gottes, das uns gut tut.

Die Beichte bietet auch die Gelegenheit, das Herz auszuschütten und ganz neu anzufangen, ohne weiter einen Berg von seelischen Altlasten mitschleppen zu müssen. Sie lädt ein, sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen und neu zu bestimmen, wie es weitergehen soll. Bei einem Beichtgespräch geht es nicht so sehr um das, was der Priester sagt, sondern darum, was Gott sagt. In der Beichte kann sich der Mensch mit all seinen Fehlern und Schwächen Gott anvertrauen. Gott spricht ihn los von seinen Sünden, macht Mut, umzukehren und neu anzufangen. Es tut gut zu erfahren: Es gibt da jemanden, der mich so annimmt wie ich bin, mit meinen Stärken und Schwächen. Was auch immer geschehen ist, ich kann neu anfangen. Und es kann gut werden, denn Gott hält zu mir. Durch die Lossprechungsworte macht der Priester das hörbar und spürbar.

Um diese befreiende Erfahrung zu ermöglichen, ist auch der äußere Rahmen, in dem die persönliche Beichte eingebunden ist, von großer Bedeutung.

Nach Absprache kann jeder Priester das Sakrament der Versöhnung (die Beichte) an jedem Ort spenden. Regelmäßig und ohne Absprache wird es gespendet in der Beichtkapelle der Wallfahrtskirche in Kamp-Bornhofen.

  • An Sonn- und Feiertagen
    von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
    von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr
  • von Montag bis Samstag
    von 09:00 Uhr bis 09:30 Uhr
    von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Bei Wallfahrtsgruppen auch außerhalb dieser Zeiten.

Übertritt

Es gibt viele Gründe, die einen nicht katholisch-getauften Christen bewegen, in die katholische Kirche überzutreten. Oft ist es eine bevorstehende Eheschließung, aber nicht selten auch eine gewachsene Distanz zur kirchlichen Gemeinschaft, in der man groß geworden ist.

Da sich das gottesdienstliche und sakramentale Leben der katholischen Kirche nicht selten erheblich von dem der ursprünglichen Konfession unterscheidet, ist eine von Fall zu Fall unterschiedlich lang bemessene Zeit der begleiteten Hinführung erforderlich. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die einmal empfangene Taufe – bis auf sehr seltene Ausnahmen – ihre Gültigkeit behält. Ein erfahrener Seelsorger wird Sie beraten.

Sobald Sie und Ihr Seelsorger glauben, dass der Augenblick des Übertritts gekommen ist, und der Bischof sein Einverständnis gegeben hat, legen Sie im Rahmen eines Gottesdienstes – im kleinen Kreis oder mit der Gemeinde – das Glaubensbekenntnis ab. Besprechen Sie mit Ihrem Seelsorger auch die Frage, ob es die Möglichkeit eines Seminars für Mitchristen gibt, die in die katholische Kirche übertreten möchten. Im Gespräch mit Gleichgesinnten ist es oft einfacher und interessanter, Fragen gemeinsamen Interesses zu erörtern und herauszufinden, welche Wege es nach einem Übertritt gibt, authentisch als Christ zu leben.

Bringen Sie zu Ihrem ersten Gespräch nach Möglichkeit eine Bescheinigung Ihrer Taufe mit. Der Übertritt in die Katholische Kirche ist im Übrigen kosten- und gebührenfrei.

Wiedereintritt

Für jeden, der als Getaufter die Gemeinschaft der katholischen Kirche formell verlassen hat, besteht die Möglichkeit, diesen Schritt rückgängig zu machen. So wie die Gründe zur Abkehr vielfältig und vielschichtig sein können, ist es mit der Motivation zur Rückkehr. Oft sind es Begegnungen mit authentischen Christen, die den Glauben in einem neuen Licht erscheinen lassen, aber auch veränderte Lebensumstände wie beispielsweise die Geburt eines Kindes, der Wunsch nach kirchlicher Eheschließung oder die Befähigung, zur Taufe eines Angehörigen, die Patenschaft zu übernehmen.

Die Wiederaufnahme ist jedoch anders als der Austritt mehr als ein formaler Akt. Zusammen mit einem erfahrenden Seelsorger Ihrer Wahl sollten einerseits die Gründe, die zur Entfremdung mit der Kirche geführt haben, zur Sprache kommen, andererseits sollte aber auch der Impuls thematisiert werden, der Sie zur Rückkehr bewegt. Da sich jede Lebenssituation anders darstellt, gibt für diesen Prozess keinen vorgegebenen Zeitrahmen. Besprechen Sie diese Frage bitte mit Ihrem Seelsorger.

Sobald der Bischof sein Einverständnis gegeben hat, bildet eine kleine Feier, in der Sie vor einem Priester das Glaubensbekenntnis ablegen, den Abschluss dieses Weges. Ob Sie dazu Verwandte oder Freunde einladen, bestimmen Sie selbst.

Bringen Sie zu Ihrem ersten Gespräch nach Möglichkeit eine Bescheinigung Ihrer Taufe und Ihres Austritts aus der katholischen Kirche mit. Sollten diese Dokumente nicht vorliegen, wird Ihnen Ihr Seelsorger weiterhelfen. Der Wiedereintritt in die Kirche ist im Übrigen kosten- und gebührenfrei.

 

Fall Sie keinen Seelsorger kennen, der Sie begleiten könnte, wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro in Kamp-Bornhofen. Man ist dort gerne bereit, Sie zu beraten.

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