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Osterspai, St. Martin

Osterspai, St. Martin
Osterspai, St. Martin
© Pfarreiarchiv

Die Gemeinde St. Martin in Osterspai zeichnet sich durch ein vielfältiges Gemeindeleben aus:

  • der Kirchenchor,
  • der Seniorentanzkreis,
  • der „Seniorentreff“,
  • die Erwachsenenbildung,
  • die Kinderkrabbelgruppe,
  • der Kirchenputzkreis,
  • die Caritasgruppe und
  • die Ministrantengruppe
  • der Kindergarten mit Förderverein
  • der Jugendtreff in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde

Alle diese Aktivitäten repräsentieren das Leben in den unterschiedlichen Generationen.

Das Pfarrfest kann auf eine 40-jährige Tradition zurückblicken und ist im Jahreskalender der Ortgemeinde fest verankert.

Unterschiedlichstes ehrenamtliches Engagement als Lektor(-in), Kommunionhelfer(-in), Küster(-in) oder die verantwortungsvolle Mitarbeit in den Kirchlichen Gremien sichern derzeit und hoffentlich auch in Zukunft unseren Kirchort.

© Pfarreiarchiv
© Pfarreiarchiv
© Bernd Westbomke
© Bernd Westbomke
© Bernd Westbomke
© Bernd Westbomke
© Bernd Westbomke
© Bistum Limburg

Unsere Kirchengeschichte

Unsere Kirche wurde erstmalig 1076 urkundlich erwähnt.

1283 wurde erstmalig in einer Urkunde die Pfarrei Osterspai erwähnt.

Vom heutigen Kirchengebäude stammt der älteste Teil aus der Zeit zwischen 1300 und 1350: der untere Teil des Kirchturmes hat die Brände von 1620 und 1622 überstanden.

Ausgehend von diesen Resten wurde zunächst eine Behelfskirche, 1782 dann ein Massivbau errichtet. 1883 wurde der Turm erhöht. 1956 und 1957 wurden das Kirchenportal und der Altarraum in seine heutige Gestaltung umgebaut.

 

Hochaltar

Unter einem der 4 Säulenfüße ist zu lesen, dass der Hochaltar am 18. März 1782 in frühklassizistischer Form fertig gestellt wurde.

Schenkt man mündlichen Überlieferungen Glauben, so wurden dazu Eichenstämme aus dem Osterspaier Wald in Form eines Floßes nach Köln transportiert.

Nach einer umfassen Restaurierung wurde er 1903 wieder aufgestellt.

 

Taufbecken

Das Taufbecken zeichnet sich durch seine romanische Struktur aus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammt es noch aus der ursprünglichen Kirche, die 1620 und 1622 vollkommen zerstört wurde. Die Größe des Beckens ist durch die Tatsache begründet, dass früher der ganze Täufling in das Taubecken eingetaucht wurde.

Die Messinghaube wurde 1749 von Anton Josef von Waldenberg gestiftet.

Glocken

Der älteste Gegenstand unserer Kirche ist die Marienglocke. Sie stammt aus dem Jahre 1360 und hat die Wirren der Geschichte wundersam überstanden. Sie trägt die auf Latein geschriebene Inschrift: „Im Jahre des Herrn 1360 am sechsten Wochentag nach der Geburt der glückseligen Jungfrau Maria. Ich werde Maria genannt, an Freuden wunderbar.“

1952 wurden die durch die beiden Weltkriege vernichteten  3 Glocken durch zwei Neue ersetzt:

- Die Martinsglocke ist die größte und trägt die Inschrift: „St. Martin heiße ich. Heiliger Bischof Martin, erhabener Hirte, bitte Gott für uns“

- Kleiner als die Marienglocke ist die Friedensglocke. Ihre Inschrift lautet: „Ich will ein Bote des Friedens sein, Ehre dem Höchsten und Frieden der Welt“

Der Klang der neuen Glocken orientiert sich an der Marienglocke.  Zusammen bilden die drei Glocken die Anfangstonfolge des „Te Deum laudamus“.

 

Orgel

Schon 1795 bekam die Kirche ihre erste Orgel. Blasebalgtreter mussten dabei dem Organisten zu seinem Orgelspiel verhelfen.

Die heutige Orgel wurde im Jahr 1954 hergestellt. Zusammen mit anderen barocken Ausstattungen erhielt die Kirche so einen neuen Glanz. 1980 und 2002 erfolgten Generalüberholungen.

Das Pfarrzentrum der Gemeinde St. Martin heißt Pfarrtreff und befindet sich direkt gegenüber der Kirche. Im Gebäude untergebracht sind Büros als Kontaktstelle der Pfarrei, ein großer Saal, ein kleinerer Versammlungsraum und eine Küche.

Die Räumlichkeiten können auch vermietet werden. Anfragen und Vermietungen werden über das zentrale Pfarrbüro abgewickelt.

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Bistum Limburg

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