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kairos.*

Besinnung mit Musik
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Gebet zum Valentinstag © Dietmar Fischenich

kairos.*

* der richtige Augenblick, die Gunst der Stunde, der passende Moment

* Abendgebet/Impuls/Gottesdienst anderer Art

* Raum für Besinnung und Meditation

* spricht alle Sinne an

* Menschen zwischen 10 und 80+

* geht in die Gemeinden

© D. Fischenich

Kairos ist ein Wort aus der Antike. Es bedeutet so viel wie: der richtige Augenblick, die Gunst der Stunde. Menschen, die sich aufmachen und kommen sind am genau richtigen Ort zur richtigen Zeit. Dieses Gottesdienstformat ist einer von vielen Versuchen menschenfreundliche Liturgie gemeinsam auszuprobieren.

"In unseren Gottesdiensten wird oft zu viel geredet" ist eine Erfahrung, von denen Menschen berichten. Es herrscht oft Geschäftigkeit und es wird eine Sprache gesprochen, die für Menschen ohne kirchlichen "Background", nicht verständlich ist. kairos.* geht der Idee nach mehr Raum für Besinnnung und Meditation zu geben. Es soll nicht zu viel und in einer "Alltagssprache gesprochen werden - und über Dinge, die mit dem täglichen Leben zu tun haben. Menschen, mit ihren Fragen, Wünschen, Träumen, Klagen und Bitten sollen in diesem Gottesdienst der anderen Art für etwa 45 Minuten ihre Heimat finden.

 

© Heribert Schnellerkairos.* in der Pfarrkirche

Jedes Gebet - oder jeder Gottesdienst - ist anders. Es wird experimentiert mit Licht, Projektion, Musikeinspielung, Video-Clips und Formaten, in denen man etwas tun kann aber nicht muss. Die Erfahrungen damit zeigen, dass sich 10 jährige ebenso angesprochen fühlen wie über 80 jährige.

kairos.*  soll etwas sein, was den ganzen Menschen mit allen seinen Sinnen anspricht, was gut tut und stärkt für die Tage die folgen. Da ohnehin die Besuche kirchlicher Veranstaltungen weniger werden, orientiert sich  dieses Angebot nicht an Teilnehmerzahlen: wer kommt ist da! Und: um einer Zentralisierung in dieser großen Pfarrei vorzubeugen geht kairos.* in die verschiedenen Gemeinden, da wo es vom Kirchenraum möglich und sinnvoll ist.

© Pfarrei Heilige Elisabeth

Die Schreibweise mag ungewohnt erscheinen, aber in ihr steckt eine Idee. Die Kleinschreibung des Wortes drückt aus "wir wollen keine großen Töne spucken, sondern uns auf ein gemeinschaftliches Suchen einlassen". Der Punkt steht für ein Abgrenzen, für ein bewusstes Entscheiden eines anderen Weges: hier steht nicht ein einzelner Vorsteher im Vordergrund (auch wenn eine Moderation das manchmal notwendig macht) sondern die Idee der Beteiligung und des Miteinanders. Der kleine Stern: es verlangt nach einer Erklärung. Man muss miteinander ins Gespräch kommen und in der Begegnung steckt Möglichkeit zu Beziehung und Entwicklung.

In mancher Pfarrei unseres Bistums wird die "Kirchenentwicklung" groß geschrieben. Wir, mit unserer Geschichte im blauen Ländchen und am Mittelrhein, gehen vielleicht kleinere Schritte und backen kleinere Brötchen.

Wie sollte man leben? In lebendiger Offenheit gegenüber allen.

Mechthild von Magdeburg (um 1210 - 1283), deutsche Begine und christliche Mystikerin

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Bistum Limburg

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